Allgemein

Bei einer glutenfreien Diat muss man folgende Getreidesorten streng vermeiden:
Weizen, Dinkel, Grünkern, Kamut, Einkorn, Emmer, Hafer, Gerste, Urkorn und Roggen.

Gluten kann unter anderem in folgenden Produkten vorhanden sein: gebundene Saucen, Suppen, Fertiggerichte, Pudding, Pommes Frites, Kroketten, Kartoffelpuffer, Wurst, Würstchen, Frischkäsezubereitungen mit Kräutern, Eis, Nuss-Nougat-Cremes, Milchprodukten m. Frucht, fettreduzierten Produkten; Chips, Flips & Co; Ketchup, Senf usw.; Schokolade, Gewürzmischungen

Informationen:
  • Seit Anfang 2005 spricht man einheitlich von Zöliakie/Sprue, man wollte sich dem engl. Sprachgebrauch anschließen und einheitlich von der Zöliakie (engl: Celiac desease) sprechen und schreiben, aber Sprue wird noch mit einbezogen, da Sprue noch sehr geläufig ist.
  • Als "Zöliakiekranker" ist man bundeswehruntauglich
  • In Deutschland gibt es ~ 400.000 Menschen die Zöliakie haben, allerdings gibt es noch eine große Dunkelziffer, da manchmal nur leichte oder gar keine Symptome auftreten können
  • die Dispostition (Veranlagung) Zöliakie zu bekommen wird vererbt, ca 25% der Deutschen haben diese genetische Disposition, jedoch haben nach derzeitigem Wissen weniger als 1% der Deutschen Zöliakie.
  • Zöliakiehäufigkeit ist bei Verwandten 1. Grades (= Eltern - Kind) zu 10 bis 15% vererbt. Aber nicht immer verläuft die Zöliakie typisch. Bei Verwandten der bekannten Zöliakiebetroffenen treten oft keine zöliakietypischen Symptome (Durchfall, Blähungen und Gewichtsabnahme) auf. Aber sowohl die Antikörper wie auch der Zottenschwund im Dünndarm sind nachweisbar!
  • Viele Ärzte legen viel Wert auf Weiterbildung, aber es gibt fast gar keinen Hinweis auf die Zöliakie im Medizinstudium und zu wennige Weiterbildungen zu dem Thema. Da die Symptome so untypisch sind, können sie meistens von Ärzten nicht mit Zöliakie in Verbindung gebracht werden.
  • Zöliakie besteht ein Leben lang, und ist nach aktuellem Stand der Forschung auch nichtheilbar. Es gibt aber einige Projekte die Medikamente für Zöliakiebetroffene entwickeln/erforschen.
  • Früher, bis Anfang 20. Jahrhundert, starben die Menschen an den Folgen einer glutenhaltigen Ernährung bei der Zöliakie. Die Zusammenhänge der Krankheit waren bis in die Nachkriegszeit des 2. Weltkriegs da noch nicht bekannt.
  • Die Zöliakie hat auch seine Vorteile, man setzt sich mehr mit seiner Ernährung auseinander und ernährt sich in der Regel auch viel gesünder.

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